Für einen bundesweiten Schul- und Unistreik in Solidarität mit den Refugees am 1. Juli!

Am Samstag, den 5. April trafen sich auf Einladung des Bündnis „Refugee Schul- und Unistreik Berlin“ 50 AktivistInnen aus Bremen, Berlin und Hamburg, um sich über die aktuelle Situation und Perspektiven der Refugeebewegung auszutauschen. Es waren Geflüchtete, politische Organisationen, AktivistInnen aus Initiativen wie Blockupy, dem March for Freedom und aus Streikkomitees von Schulen und Universitäten anwesend.

Den Anstoß für das Treffen gaben die Schulstreiks in Hamburg und Berlin, als auch die bundesweiten Aktionen von SchülerInnen und Studierenden in Unterstützung der Refugee Bewegung am 13. Februar. Die Planungen für den „Marsch für Freiheit“ nach Brüssel, der Mitte Mai in Deutschland beginnt, waren Anlass für uns, eine bessere Koordinierung herbeizuführen und den gemeinsamen Widerstand zu planen.

Das Treffen, dass am Beginn über die bisherigen Erfahrungen und die aktuelle Situation debattierte, entschloss sich gemeinsame Aktionen zu ergreifen. Daher schlagen wir folgendes vor:

* Eine Aktionswoche im Mai, die während der Blockupy-Proteste stattfinden soll. Dort sollen Solidarität und dezentrale Aktionen für die Forderungen der Geflüchteten organisiert werden, wie z.B. ein möglicher Schulstreik in Hamburg oder eine gemeinsame Demonstration mit Blockupy am 17. Mai in Berlin.

* Solidaritätsaktionen und Versammlungen an den deutschen Grenzpunkten, die die Flüchtlinge symbolisch überqueren werden, um gegen die repressive EU Grenz- und Außenpolitik, sowie gegen die politische Entrechtung der Geflüchteten zu demonstrieren. Wir rufen alle, die können, dazu auf sich an dem Marsch zu beteiligen und ihn zu unterstützen. (freedomnotfrontex.noblogs.org)

* einen bundesweiten Schul- und Unistreik am 1. Juli, der im Zusammenhang mit der InnenministerInnenkonferenz in Brüssel stattfindet, und die Geflüchteten, die in der Vorwoche eine zentrale Demonstration und Aktionswoche vor Ort durchführen werden, um den „Marsch nach Brüssel“ abzuschließen, wieder zurück in Deutschland empfängt. Ebenfalls schlagen wir vor auch aus Deutschland eine Mobilisierung zur zentralen Demonstration in Brüssel zu organisieren.

* ein bundesweites Treffen am 31. Mai in Berlin, wo Geflüchtete, solidarische AktivistInnen, Initiativen und Organisationen zusammenkommen, um kommende Aktionen, insbesondere den „Marsch für Freiheit“ und einen Schul- und Unistreik im Juli, zu besprechen. Ebenso soll ein Raum geschaffen werden, um über Erfahrungen, erfolgreiche Kämpfe und Taktiken, sowie die Strategie der Bewegung zu diskutieren.

Wir rufen alle, die diese Punkte unterstützen, dazu auf, sich in Kontakt mit uns zu setzen, Absprachen und gemeinsame Aktionen zu organisieren, um unserer Bewegung mehr Schlagkraft zu verleihen. Natürlich sind alle Terminvorschläge verhandelbar.

Wir unterstützen dabei die Forderungen des „Marsches nach Brüssel“:

  • Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für alle Asylsuchenden
  • Stopp der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa
  • Dauerhafte Aufenthaltspapiere ohne Kriterien
  • Stopp der Inhaftierung und Abschiebungen von Migrant_innen
  • Gleiche Arbeitsbedingungen für alle
  • Gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für alle: Recht auf Bildung und auf Arbeit
  • Stopp der imperialistischen Politik Europas: kein Freihandelsabkommen und NATO-Kriege
  • Frontex, Eurosur und andere Anti-Migrationspolitiken und Maßnahmen abschaffen

 

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Ein Gedanke zu “Für einen bundesweiten Schul- und Unistreik in Solidarität mit den Refugees am 1. Juli!

  1. https://www.facebook.com/Refugeemarch?fref=ts

    Solidarity with streiking refugees in Germany,,1th of May everywhere

    Dear comrades

    After the used populist / lumpenist and shit tactic from Berlin system for evicting the O’platz,and also policy virulence against the struggle in Bvaria ;for showing practical solidarity against the this politic and support the resistance the refugees continue strong until the reclaim the our rights:Our appointment date will be the 1th of May 2014 in the Streets
    if would like to do an alternative soli action, please feel free to do so.
    +++++++++++++++++++++++++
    The new movement( March 2012 till today) of asylum-seekers,refugees,the illegals (Non-citizens) in Germany now it is big enough to start a new phase of struggles, which will not be limited to the borders of each country(https://www.facebook.com/freedomnotfrontex) ,as separate battles. To unify theses battles as international actions against inhuman and racist & unequal laws, the supports and participations of all of you activists and awake conscious are needed. This movement in its essence is a battle against those mechanisms which reproduce systematically inequality, violence and discriminations, and therefore refugees and the illegal people! Then, let’s be part of this movement!

    To realize the achievements of democracy and in order to have the social welfare, social rights and security for everyone (independent of the color of skin, nationality, race , language, religion , sexuality and political views) there is still a long way which will not be passed without accompany and solidarity of all conscious people. In our struggle till now, we have closely experienced the possibility and the productivity of this kind of accompany and solidarity, as well as the unique power of people’s unity to change the inhuman conditions.

    There is no doubt that all of the dues and rights that people possess in modern societies are achieved through collective struggles; hoeever, the contemporary history showed that without permanent and continual struggles all these dues can be easilly cancelled or withdrawed. The last three decads of Germany’s contemporary history is also approving this statement.

    The movement of asylum-seekers and the illegals (Non-citizens) is a rise-up of the most deprived people of our societies who have occupied the streets for receiving their basic human demands. asylum-seekers and illegals (Non-citizens) are fighting against the inhuman and racist laws in the cold streets or rough situations, where they are always encountered with the police violence and the attacks by racist gangs, as well as being threatened by the official authorities.

    This invitation to subjectivity in all districts and fields related to human’s social existence, is our message to all those who are sympathetic with the current refugee’s movement in Germany
    In order to support their struggles and to make solidarity with this movement, we will come into the streets on 1th May (International workers day) in our cities and accompany with them for admiring their valuable resistance.
    As a real solidarity only occurs as a practical solidarity, we also choose standing in the streets, to emphasize that these are the only places that the oppressed people should keep for their battles.

    SOLIDARITY AND STRUGGLE

    RESISTANCE OF REFUGEES
    https://www.facebook.com/Resistanceofrefugee

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