Einladung 1. Treffen der offenen Streikkomitees der Berliner Unis im SS 2014

1654152_654505987944370_1008749561_nLiebe Studierende, liebe Dozent*innen,

im Rahmen des Refugee Schul- und Unistreiks, ein Bündnis von Schüler*Innen, Studierenden und Auszubildenden, welches sich zusammengefunden hat um am 13.02 gemeinsam mit 3.500 Menschen für die Forderungen der Refugee-Bewegungen zu streiken, bildeten sich Ende Januar offene Streikkomitees an der FU und der HU. An der HU ist das Komitee zudem in das Bündnis Bildungsstreik 2014 eingebunden. Innerhalb weniger Wochen wurden mehrere Teach-Ins mit Aktivisten u.a. vom O-Platz organisiert und klassische Mobilisierungskampagnen (Flyern, Plakattieren, Stickern), sowie regelmäßige Treffen nach den Teach-Ins durchgeführt. In den Semesterferien gab es viel Aktivität im Bündnis und die Arbeit der Komitees ruhte ein wenig – nun wird es endlich wieder los gehen. Deswegen laden wir Euch ein zum 1. Treffen der offenen Streikkomitees der Berliner Unis im SS 2014 zu kommen:

Sa. 26. April 16:00 Uhr im Seminarraum des ITTS, rechts neben Café Kotti (Adalbertstr. 96, 10999 Berlin Kreuzberg).

U.a. geht es darum zu diskutieren, wie wir an den Universitäten:

  1. die Rechte und Forderungen der Refugee und Migrant*innenbewegungen unterstützen und mit welchen Aktionen wir praktische Solidarität beweisen können
  2. gegen die institutionelle Ungleichbehandlung von Studienbewerber*innen ohne deutschen Bildungsabschlüsse vorgehen können (z. Bsp. UniAssist, Sperrkonten mit 8 000 Euro ohne Zinsen) Dazu auch: https://www.asta.uni-potsdam.de/2006/03/asta-praezisiert-kritik-an-uni-assist; https://www.astafu.de/content/diskriminierung-20-
  3. den Protest über die bisherigen Unis hinaus an andere Unis und in andere Strukuren (weitere Schulen, Betriebe) tragen können und helfen, die längerfristigen Strukturen der Komitees dort zu etablieren?

Im Folgenden die vorläufige Tagesordnung:

  1. Berichte aus dem Bündnis und aus den Komitees
  2. Forderungen und Selbstverständnis der Komitees (Erste wichtige Forderungen wurde bereits formuliert, aber noch nicht im großen Plenum besprochen)
  3. Input zum March for Freedom (https://www.facebook.com/freedomnotfrontex/info) und Blockupy (wichtiger Termin: 17.Mai)
  4. Informationspolitik
  5. Aktionsformen: Wie wollen wir für den March for Freedom und Blockupy mobilisieren?
    • Anstehende Teach-Ins. Weitere? Regelmäßig? Eigene Flyer?
    • Aktionstage an der FU (Asylmonologe, Theaterstück der Schüler*Innen…)
    • Umsetzung einer Tour an allen bisher nicht beteiligten Unis in Zusammenhang damit
  6. Kontakt zu anderen Unis – Gründung neuer Streikkomitees – evtl. Aufruf verfassen?

Die nächsten großen Termine auf die vom Refugee Schul- und Unistreik hingearbeitet wird sind der 17. Mai und der 1. Juli:

Am 17. Mai beginnen die Aktivist*Innen u.a. vom O-Platz den transnationalen Marsch bis nach Brüssel. Kurz zum Marsch: Verschiedene Gruppen der europäischen Flüchtlings- und Migrant_innenbewegungen organisieren einen Protestmarsch von Berlin über Straßburg nach Brüssel, um gegen die Migrationspolitik der Europäischen Union zu demonstrieren. Er wird kurz vor den Europaparlamentswahlen beginnen und führt über 450km durch Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien. Der Marsch wird mit massiven Protesten beim Gipfel des Europäischen Rates, am 26. und 27. Juni 2014, in Brüssel enden.

Gegenwärtig mobilisieren March for Freedom, Blockupy und Refugee Schul- und Unistreik gemeinsam für eine hoffentlich ultra massive Demo am 17. Mai. Außer des notwendigen europäischen Krisenprotest, geht es auch bei Bockupy dieses Jahr darum Krisenproteste und Flüchtlingskämpfe sowie -forderungen zu verbinden.

Außerdem laden wir als Ergebnis eines Perspektiventreffens von Aktivist*innen aus Berlin, Bremen und Hamburg laden wir zum 31.05. in Berlin zu einem bundesweiten Vernetzungstreffen ein. Wir wollen den entschlossenen Protest der Jugend ausweiten und unüberhörbar machen! Ziel wird es sein, bundesweit unter einem gemeinsamen Banner am Dienstag, den 1. Juli den nächsten Schul- und Unistreik für die Rechte der Geflüchteten zu planen. Anlass ist die Rückkehr der Aktivist*innen von MfF aus Brüssel, mit denen wir in Berlin gemeinsam eine riesige Demo organisieren werden. Damit wollen wir die Gegenwärtigkeit der Forderungen der Refugee Bewegung auf den Straßen Berlins Ausdruck zu verleihen.

Und, zu guter Letzt, bei vereinzelten Demos und Streiks darf es nicht bleiben (auch wenn es ein großartiger Anfang ist). Wir wollen die diskriminierenden Gesetze abschaffen und in das rassistische Klima in unserer Gesellschaft intervenieren. Das geht nur, wenn ihr auch dabei seid und wir als Studierende organisiert ein Zeichen setzen. Die Schüler*innen machen es vor ;-)…

Es wäre ein prima Anfang, wenn ihr zum Treffen kommt und an euren Fakultäten Studierende und Dozent*Innen vom March for Freedom erzählt, die Forderungen von MfF in euren Seminaren und/oder Gruppen/Freund*innen diskutiert, die Plakate aufhängt und dann alle am 17. Mai und 1. Juli auf die Straße geht. Ladet Menschen aus anderen Unis ein und regt dazu an, ebenfalls Streikkomitees zu gründen. Wir können dabei gerne unterstützen! Falls ihr nicht kommen könnt, meldet Euch unbedingt trotzdem wenn Interesse besteht – wir finden eine Lösung ;-)

Und: Begleitet March for Freedom nach Brüssel! Informiert eure Freund*Innen in Brüssel!

Das lässt sich sicherlich hervorragend mit einer Exkursion dorthin verbinden.

SEID DABEI! Spread the word!

Beste Grüße,

Refugee Schul und Unistreik Berlin

https://refugeeschulstreik.wordpress.com
https://www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin
http://freedomnotfrontex.noblogs.org
https://www.facebook.com/freedomnotfrontex/info
http://berlin.blockupy-frankfurt.org
https://www.facebook.com/BlockupyPlattformBerlin?fref=ts
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