Vernetzungstreffen des Refugee Schul- und Unistreiks am 1. Juni in Berlin

// Bundesweites Vernetzungstreffen am 1. Juni für einen bundesweiten Schul- und Unistreik in Solidarität mit den Geflüchteten am 1. Juli //

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Liebe Aktivistinnen und Aktivisten, liebe solidarische Unterstützerinnen und Unterstützer:

Die Schulstreiks und Aktionen in Solidarität mit den aktuellen Kämpfen der Geflüchteten in den letzten Monaten in Deutschland haben große Aufmerksamkeit erreicht. Wie nie in den letzten Jahren ist das Thema der Rechte der Geflüchteten auf der Agenda. Aktuell findet der Marsch der Geflüchteten nach Brüssel zur EU-InnenministerInnenkonferenz statt. Um die Solidarität noch zu verstärken, hat ein bundesweites Perspektiventreffen in Berlin am 5. April einen Aufruf zu einem bundesweiten Schul- und Unistreik in Solidarität mit den Geflüchteten am 1. Juli lanciert. Um dies vorzubereiten, rufen wir zu einem bundesweiten Vernetzungstreffen am 1. Juni ab 12 Uhr in Berlin auf.

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Teach-in an der HU

Liebe KommilitonInnen, liebe AktivistInnen,

in wenigen Wochen finden die Europawahlen statt. Zur gleichen Zeit mobilisieren sich Refugees, die
in den letzten Jahren zu einem Bezugspunkt für den Kampf gegen die „Festung Europa“ geworden sind,
von den verschiedensten Orten in Europa nach Brüssel im „Marsch für die Freiheit“. Sie machen auf
die tausenden Opfer aufmerksam, die die rassistische Grenzpolitik Europas und die Ausplünderung ganzer
Kontinente hat und kämpfen gemeinsam mit SchülerInnen, Studierenden und solidarischen AktivistInnen gegen
diese Gesetze, sei es die Residenzpflicht, die Lager oder Dublin III.

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2.500 SchülerInnen und Studierende streiken für die Rechte der Geflüchteten

Am Donnerstag, den 13. Februar 2014 verließen SchülerInnen und Studierende ihre Klassenräume und Hörsäle, um für die Rechte der Geflüchteten und den Erhalt des Protestcamps am Oranienplatz zu streiken. SchülerInnen unterschiedlichsten Alters und Herkunft setzten ein deutliches Zeichen in der Berliner Innenstadt und machten deutlich, dass auch sie der Kampf der Geflüchteten etwas angeht.
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GEW unterstützt Anliegen des Schul- und Uni-Streiks am 13.02.2014

Der Landesvorstand der GEW BERLIN hat auf seiner Sitzung am 27.01.2014 folgenden Beschluss zum für den 13.02.2014 geplanten Schul- und Unistreik gefasst:

„Die GEW BERLIN unterstützt das Vorhaben, sich für die Belange der Geflüchteten einzusetzen, die nach einer oft lebensgefährlichen Flucht aus Ländern, in denen sie von Krieg und Hunger bedroht sind, unter unmenschlichen Bedingungen leben müssen. Ihnen werden grundlegende demokratische Rechte, wie die freie Wohnungswahl oder die Teilnahme an Versammlungen, entzogen. Viele müssen jahrelang auf die Beantwortung ihres Asylantrages warten, der in vier von fünf Fällen abgelehnt wird.

Die GEW BERLIN empfiehlt die Gelegenheit zur aktuellen und praktischen Ausgestaltung z.B. des Politikunterrichts wahrzunehmen, die Situation von Geflüchteten im Unterricht zu thematisieren und vor Ort bei den geplanten Protesten am 13.02.2014 erfahrbar zu machen und auszuwerten. Wir rufen die Lehrkräfte und die Schulleitungen auf, gegen teilnehmende SchülerInnen keine Sanktionen vorzunehmen.“

Rede am Münchner Stachus: Trauer und Wut nach den tödlichen Brandanschlägen auf Asylant*innen in Hamburg

Wir spiegeln hier eine Rede von Suphi Toprak (AK Gewerkschaften), die am 7.2.2014 bei einer spontanen Kundgebung am Münchner Stachus gehalten wurde. Anlass war ein Brandanschlag auf Asylant*innen in Hamburg am Vortag, durch den drei Menschen getötet wurden.

Wir sind heute hier versammelt, um die Brandstiftung in Hamburg zu verdammen und um die mit 33 Jahren getötete Frau aus Pakistan und ihre beiden Söhne zu trauern. Also Menschen, die sich in Deutschland ein besseres Leben erhofft haben, die den Tod gefunden haben. Die ersten Skeptiker stehen auf und fragen uns, wissen wir überhaupt, ob es Brandstiftung war? Können wir
sicher sein? Weiterlesen

Nach drei Toten bei einem Brand in einem Hamburger Asylbewerberheim – Jetzt erst recht!

// Schul- und Unistreik am 13. Februar! //

Am vergangenen Mittwoch, dem 05. Februar, starben in Folge eines Brandes in einem Hamburger Asylbewerberheim eine Mutter und zwei Kinder. Weitere Geflüchtete erlitten schwere psychische und physische Schäden. Vieles sieht nach einer rassistisch motivierten Brandstiftung aus, auch die Polizei schließt dies nicht aus.
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